Lerntherapie Dr. Dina Beneken

Spiele sinnvoll einsetzen zum gezielten Wissensaufbau + 5 effektive Lernspiele für die Grundschule

von | Apr 7, 2021 | Grundschule, gute Lernspiele, Lernen, Lerntechniken, Motivation, Vorschule

Lernspiele lassen sich gerade in der Grundschulzeit wunderbar für gezieltes Vermitteln und Üben von Inhalten einsetzen.

Mit gezieltem Spielen kannst Du Deinem Kind auf den Punkt ein nachhaltiges Verständnis von mathematischen und sprachlichen Kompetenzen ermöglichen. Und weit darüber hinaus: im gemeinsamen Spiel lassen sich auch Fähigkeiten wie Impulskontrolle, gezielt verlieren lernen, strategisches Vorgehen und vieles mehr trainieren.

In diesem Blogartikel gebe ich Dir eine Übersicht, welche Vorteile der Einsatz von (Regel) oder Lernspielen beim Lernen mit Kindern in Vor- und Grundschule hat und worauf Du unbedingt achten solltest, damit Dein Kind auch wirklich Erfolg hat.

Du findest Kriterien, nach denen Du Spiele zum Lernen auswählen kannst. Reine Lernspiele sind oft nicht mit ausreichend Spielspaß gesegnet. Ich wandle deswegen sehr gerne Regelspiele ab und setze sie gezielt zum Üben ein. Ich zeige Dir in meinen Videos, wie ich das mache.

Nicht zuletzt weißt Du nach Lesen des Artikels, wie Du gezielt mit Deinem Kind spielen kannst, um es bei der Entwicklung einer bestimmten Fähigkeit zu unterstützen.

Gleich zu Beginn: Auch bei Lernspielen ist der wichtigste Faktor der Mensch.

Der wichtigste Part beim Lernen mit Kindern bist Du. Ob Du diesen Artikel als Lehrer oder Elternteil liest: Der Mensch, der mit dem Kind lernt, macht den Unterschied. In unserer heutigen Welt ist das morgens meist eine Lehrkraft und nachmittags meist ein Elternteil, Großeltern oder pädagogische Mitarbeiter in der Mittagsbetreuung. Keiner der Beteiligten sollte der Versuchung verfallen, das Kind mit neuen Lerninhalten alleine zu lassen. Hier findest Du meinen Artikel zum Thema Selbstkontrolle durch Kinder von Aufgaben in der Grundschule . Ich bin der Überzeugung, dass Kinder zum Lernen einen kompetenten Ansprechpartner brauchen.

Aber die Kinder sollen doch selbständig lernen? Ja, selbständiges Üben ist super – wenn alle Beteiligten sicher sind, dass das Kind den Kern der Sache verstanden hat. Bis dahin gilt: Nicht aus der Verantwortung stehlen, mit dem Kind lernen statt darauf hoffen, dass es die Inhalte schon von selbst versteht. Je älter die Kinder werden, desto sicherer haben sie Lernkompetenzen für selbständiges Lernen und Erarbeiten von Inhalten entwickelt und können ihr eigenes Lernen organisieren. Das ist meist so ab Klasse 6-7 der Fall.

Lernspiele ermöglichen einen individuellen Zugang zum Lerninhalt

Um erfolgreich zu lernen, benötigen Kinder nicht nur eine gute Lernumgebung (hier findest Du, was Du als Elternteil tun kannst, um Deinem Kind ein guter Lehrer zu sein), sondern auch möglichst vielfältig und optimal genutzte Lernzeiten. Dazu gehört sowohl beim Erarbeiten neuer Inhalte (Einführen neuer Themen) als auch beim Festigen, sprich wiederholen und üben:

  • eine schnelle Rückmeldung ob der eben gedachte Gedankengang richtig ist.
  • eine schnelle und behutsame Korrektur von Denkfehlern.
  • viele Wiederholungen sichern die richtige Anwendung des neu gelernten Stoffs.
  • flexibles Anwenden der neuen Fähigkeit ermöglicht effektives knüpfen von Querverbindungen, beispielsweise zu Fachbegriffen oder bereits bekannten Inhalten.
  • ein menschliches Rollenmodell, dass die Aufgaben vielfältige Arten lösen kann und eine klare Anleitung geben kann, wenn etwas nicht verstanden wurde.
  • Übungszeit darf keine Zeitverschwendung sein.
  • ein Lernfenster erwischen, in dem das Kind offen dafür ist, neues zu tun und zu lernen.
Möchtest Du als Lerntherapeut oder Lehrer Deine Kinder in der Therapie ganz gezielt mit spielerischem Lernen unterstützen? Ich biete regelmäßig Seminare zum Thema an.

Wie verhindere ich Zeitverschwendung beim Lernen mit meinem Kind?

Zeit zu verschwenden ist etwas wunderbares. Faul am Strand liegen, ein Buch lesen, durch die Gegend stromern: Wer seine Freizeit nach seinen Wünschen ohne Blick auf die Uhr verbringt, erlebt den Flow.

Das kann auch beim Lernen passieren – dazu würden wir jedoch in vielen Fällen ein anderes Schulsystem benötigen. Und selbst wenn Dein Kind individuell lernen darf, bleibt immer wieder ein Punkt, an dem es anstrengend wird. Es muss sogar anstrengend werden, denn ohne Mühe entwickelt sich selten etwas Neues.

Deswegen bereitet man sich auf die Anstrengung entsprechend vor. Vor dem Sport dehne ich mich, vor der Wanderung packe ich meinen Rucksack und vor dem Lernen steht der Plan.
Das gilt auch für den Lernpartner: Je genauer Du das Lernziel mit Deinem Kind kennst und weißt, wie Du vorgehen kannst, desto gezielter kannst Du vorgehen. Das bedeutet:
Vor dem gemeinsamen Lernen stellst Du sicher, dass Du

  • weißt, worum es geht
  • Die Regel verstanden hast
  • verstanden hast, worauf die Lehrkraft hinaus möchte
  • zumindest ahnst, wo Dein Kind Schwierigkeiten hat (das findet man manchmal erst in der Lernzeit heraus, dennoch solltest Du wissen, wo Du ansetzen kannst)

Lernfenster sind zu wertvoll, um sie suboptimal einzusetzen.
Wenn Dein Kind sich auf das Lernen einlässt, sollte es dabei positive Gefühle dabei haben. Die hat es, wenn es Erfolgserlebnisse hat, neues richtig anwenden kann, wenn es spürt dass es vorankommt.

Eine wirkungsvolle Lernumgebung schaffen – was braucht es?

Wenn Du Dir überlegst, wann Du gut lernst, verstehst Du schnell, warum ein Spiel einen sehr wertvollen Beitrag zu einer guten Lernumgebung schafft.
Dein Kind soll sich wohl fühlen, auf Lernen eingestellt sein, die Atmosphäre sollte von Vertrauen geprägt sein (Stichwort Fehlerkultur!). Dein Kind benötigt zum Lernen also:

  • Klarer Fokus auf den Inhalt
  • viele Wiederholungen des Übungsstoffes
  • Möglichkeiten zum Gespräch über das Thema
  • Rollenmodell: Das Kind hat ein Vorbild, dass es anleitet
  • flexibles Setting/Einsatz, anpassbares Material
  • Freude, sich mit dem Material zu beschäftigen

Lernt man mit (Lern)Spielen, kann mit Glück noch ein weiterer Erfolgsfaktor außerhalb des rein schulischen Wissenszuwachses kommen – wenn das Spiel zusätzlich wirklich Spaß macht und gerne gespielt wird.

Lernen mit / durch Spielen ermöglicht Kontaktaufnahme

Jeder, der schonmal mit dem Nachwuchs etwas wichtiges besprechen wollte, kennt das. Ein „jetzt erkläre ich Dir mal Mathe“ ist nicht immer der hübscheste Einstieg und oft hinterlässt leider auch viel „verbrannte Erde“.
Lernspiele liefern uns hier eine tolle Möglichkeit, mit Kindern aus dem rein schulischen Kontext ins Fachgespräch zu kommen. Die Lernsituation wird aufgelockert, man kann den Arbeitstisch verlassen und auf dem Boden weitermachen, das Thema wird von einer anderen Seite angegangen und aus dem rein schulischen Bereich etwas herausgehoben.
Wenn das Spiel dann noch haptisch und optisch aus schönem Material besteht, mit dem man sich gerne beschäftigt, tut das sein übriges für ein gutes Gefühl.

Lernspiel, Regelspiel, Material zum Lernen – Begriffsabgrenzungen

Jetzt wird es interessant, denn zu groß ist der Markt rund ums Lernen. Ich grenze Spiele ganz grob wie folgt ab:

Regelspiele: Spiele, die einer Regel gehorchen und für reinen Spielspaß entwickelt wurden. Solche Spiele würde man sich auch ohne schulischen Hintergedanken kaufen, beispielsweise um mit der Familie einen netten Abend zu verbringen, während es im Sommer auf dem Campingplatz in Strömen regnet. Beispiel: Uno

Lernspiele: Spiele, die für den Zweck des Lernens entwickelt wurden. Der Fokus liegt häufig auf einem bestimmten Thema. Beispiel: „3*4 Klatsch“

Material zum Lernen: Material, das für bestimmte Lernzwecke entwickelt wurde und für didaktische Zwecke eingesetzt wird.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Wort „Lernspiel“ für Spiele, mit denen man lernt, verwendet – deswegen nutze ich es hier in diesem Kontext ebenso. Für mich ist Uno in dem Moment ein Lernspiel, in dem ich es gezielt einsetze (siehe unten – zum Beispiel zum Fördern der Frustrationstoleranz)

Wann ist ein Lernspiel hilfreich? Über die Eignung zum Vermitteln und Vertiefen von Inhalten

Grundsätzlich lässt sich sagen: Wenn man weiß, was der Kern der Sache ist, kann man auch mit Gummibärchen oder Steinen sehr viel visualisieren und erklären. Die Lernspiele, die ich auf meinem youtubekanal vorstelle, sollen Dich dazu anregen, eigene Ideen mit vorhandenen Spielen zu entwickeln. Oft kann man gerade in Vor- und Grundschule mit sehr simplen Materialien Sachverhalte sehr anschaulich darstellen. Ein Beispiel dafür ist „Plyt“. Das Spiel ist momentan ausverkauft, aber wenn man weiß, wie man es spielt, genügen eine Anzahl von Würfeln.

Das Prinzip, Lernspiele zu nutzen, ist wesentlich leichter am Spiel zu zeigen als in Textform zu pressen. Schau Dir ein paar Videos an, ich erkläre in vielen, wie sie differenzierbar und abwandelbar sind. Du wirst schnell angesteckt sein und mit den Spielen, die Du zuhause hast, experimentieren.

Wie wähle ich Lernspiele aus?

Nicht jedes Regelspiel eignet sich zum Lernen und nicht jedes Lernspiel hat genug Spielspaß für den „Wow-Effekt. Die Kunst der Spieleauswahl besteht darin, das richtige Spiel für den aktuellen Lernstand des Kindes zu finden – und dann auch hier am richtigen Punkt zu üben.

Das bedeutet: auch in der spielerischen Förderung kommt man um eine ordentliche Analyse zu Beginn nicht herum. Allerdings hast Du eine sehr schnelle Rückmeldung quasi nebenbei, ob das Kind wirklich alles verstanden hat. So kannst Du auch als Lernpartner schnell eingreifen und den Kurs anpassen. Es ist oft wesentlich eleganter, während eines Spiels unauffällig das Niveau anzupassen, als aufzustehen und ein Arbeitsblatt mit leichteren Aufgaben zu zücken.

Ein Spiel alleine löst, wie oben erwähnt, keine Probleme. Aber mit Hilfe eines Lernspieles kann man viele Problem gezielt lösen.

Das Ziel bei der spielerischen Förderung in der Grundschule: echtes Spielerlebnis

Regelspiele, die man gezielt zum Lernen abwandeln kann, sind meist die beste Wahl als Lernspiel. Sie wurden entwickelt, um Spaß zu haben und haben meistens genug Elemente, um ein echtes Spielerlebnis zu haben. Ab und zu findet man auch gute Lernspiele, also Spiele auf denen „Lernspiel“ steht 🙂 ), die wirklich Spaß machen. Ich gebe allerdings zu, die Luft ist hier dünn.

Nach welchen Kriterien ich Spiele für meine Praxis auswähle, erzähle ich Dir in diesem Video:

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Was sollte ein gutes Regelspiel beinhalten, damit es als Türöffner für Lernentwicklung dienen kann?

  • den Glücksmoment: nicht nur Wissen führt zum Ziel
  • es ist differenzierbar, d.h. Im Niveau leicht anzupassen
  • es bietet Raum für Diskussionen und (Fach)Gespräche
  • es hat eine altersgerechte Aufmachung (1 mal 1 mit Elfen zieht nicht mehr in der Pubertät)
  • das Marketing und die Spieleverpackung läuft mit Verstand (wer will schon ein Spiel für Legastheniker spielen ??? – ernsthaft, erkläre mir das bitte mal jemand. Würdest Du in einen VHS Kurs für Yoga-Nichtversteher gehen? Oder einen Führerschein für extra langsame Lerner machen?)
  • keine überladenen Spielpläne und co. Ablenkung ist Gift (gilt auch für Arbeitsblätter)
  • das Spielprinzip sollte dem Spieler Freude machen (wer Memory hasst, wird damit nicht gerne lernen)
  • viele Wiederholungen in kurzer Zeit
  • klar auf das Thema bezogen
  • ideal: hoher Aufforderungscharakter
  • es vermischt nicht zu viele aufeinander aufbauende Kompetenzen miteinander in einer Spielstufe
  • die Regeln sind einfach und schnell erklärbar
  • die Spielrunden sind kurz und knackig

😱 Muss ein Spiel das immer alles können?

Nein, natürlich nicht. Einzelne Elemente sind völlig ausreichend, manche Kinder spielen Spiele alleine schon weil das richtige Merchandising Bild darauf abgebildet ist. Es darf sogar auch mal ein dröges Lernspiel als Alternative zum Arbeitsblatt sein. Denn: selbst ein suboptimales (auf die Regeln bezogen, nicht auf das didaktische Material) ist immer noch besser als das Kind alleine dem Arbeitsblatt zu überlassen.

Die Vorteile spielerischen Lernens zusammengefasst

  • es ist ein eigenständiges Format
  • Du kannst dem Kind sofort Feedback geben
  • es ist mit einem Spaßfaktor verknüpft
  • durch viele Wiederholungen schneller Lerneffekt
  • Das Verständnis wird gesichert, indem man die Fragen unterschiedlich formulieren kann
  • lernen auf mehren Kanälen, oft wird im Spiel gehandelt, geredet, gedacht
  • der Stoff wird in unterschiedlichen Kontexten betrachtet / flexibles anwenden des Stoffes.
  • lernen, verstehen und anwenden ist nicht getrennt, sondern fließend.
  • Gerade für Schreib-und Leseanfänger können Inhalte getrennt voneinander vertieft werden.

Inhalte getrennt voneinander vertiefen

Gerade in den ersten Klassen lernen die Kinder alles auf einmal: Lesen, Schreiben und Rechnen. Es ist wichtig, dass sie Übung in allen Bereichen haben, gar keine Frage. Manchmal passiert es aber, dass Kinder nicht mehr rechnen wollen, weil sie vorher 1 Stunde lang geschrieben haben und nun die Hand einfach müde ist und eine Pause braucht.

Wenn das Kind nun in Mathematik nicht gerade als Hausaufgabe „Fomuliere einen ganzen Satz als Antwort“ hat, ist dies ein idealer Zeitpunkt für die Trennung von Lerninhalten.

Effektiv spielen – wieso nicht einfach losspielen?

Natürlich kannst Du auch einfach losspielen. Du wirst schnell merken, wo das Kind überfordert ist. Diesen Artikel schreibe ich aus Sicht der Lerntherapeutin – ich begleite Kinder, die in bestimmten Bereichen noch Schwierigkeiten haben.

Wenn Du mit einem solchen Kind übst, ist es umso wichtiger, das Spiel nicht als Allheilmittel zu betrachten, sondern Dir sorgfältig zu überlegen, was Du erreichen möchtest. Ein oft gehörter Satz ist:

Mein Kind mag keine Lernspiele – das funktioniert bei uns nicht

Das passiert, wenn man

  • das Kind mit dem Spiel alleine lässt
  • dem Kind das Spiel als wahnsinnig lustige Alternative verkauft, mit der es ohne sich anzustrengen in 10 Minuten zum Mathemeister wird
  • sich selbst von dem Spiel erhofft, dass es das Kind ähnlich wie Super Mario in einen Bann zieht, mit dem es quasi automatisch alles neues Wissen in sich aufsaugt

„Mein Kind mag <xyz>, probier das mal aus, damit hat es <abc> gelernt“

Der Sohn der Nachbarin ist super in Mathe und liebt Logikspiele. Probier das doch mal aus, das schärft den Verstand. Schon gehört? Tu das nicht. Wahrscheinlich liebt besagter Sohn Logikspiele, weil sie ihm leicht fallen, und ja, es bringt ihm sicher einen Vorteil in Mathematik. Aber es besteht ein großer Unterschied zwischen Beschäftigungen, die wir aus freien Stücken wählen, weil wir sie gerne machen und Dingen, die uns schwer fallen.

Wir alle machen Dinge gerne, in denen wir uns sicher fühlen und die uns gut gelingen. Wenn Dein Kind eine Herausforderung angehen muss, ist der Vorteil des Einsatzes von Spielen eher hier zu finden:

Man kann genug nette Elemente finden, die die Lernhürde erträglicher machen. Um beim Logikspiel zu bleiben: Wenn Dein Kind logisches Denken trainieren sollte, wird ihm auch ein Spiel darüber schwer fallen. Du kannst aber an Stellschrauben drehen, beispielsweise über das Thema das Spiels, die ihm erleichtern, das Thema anzugehen. Du wirst es trotzdem ermutigen müssen, durchzuhalten – Dir hilft das Spielformat dabei, das Thema nicht abstrakt anzugehen.

Im Grund genommen ist ein Spiel in diesem Kontext nichts anderes als verdammt gutes Lernmaterial.

Mit Spielen kann man leichter Rollenmodell sein

Auch beim spielerischen Lernen gilt, man kann es nicht oft genug sagen: Reden reden reden. Das ist der Schlüssel, um Kompetenzen wirksam zu vermitteln. Reden festigt den Stoff, sichert das Verständnis, gibt Sicherheit, dass man den Stoff richtig verstanden und richtig vermittelt hat. Es ermöglicht die Einführung eines Sprachschatzes, Fachwörter und den Umgang mit ihnen. So kann ich gleichzeitig von dazutun, addieren, plusrechnen sprechen und so behutsam die Fachbegriffe festigen.

Deswegen liebe ich Lernspiele, die in sich so differenzierbar sind, dass ich mitspielen kann. Oft spiele ich auf dem gleichen Niveau wie das Kind. Meine Chance hier ist, laut zu denken. Wenn wir beispielsweise strategisch rechnen üben, kann ich bei jeder Aufgabe auch meine Gedanken verbalisieren.

Ausgewählte Beispiele für Lernspiele, die man gut dazu nutzen kann

In meinen Videos zeige ich Dir, worauf es bei den einzelnen Lernspielen ankommt und wie ich sie abwandle.

Thema: Kopfrechnen
Kopfrechnen mit Funfaktor, wenn man Memory mag.

Das Spielprinzip ist einfach, lässt sich mit jedem Memory spielen und leicht an die aktuellen Aufgaben in der Schule anpassen.

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Thema: konzentriertes Arbeiten trotz Störungen von außen.
Ziel: Das Kind entwickelt eigene Strategien und probiert diese aus.
Die gezielte Strategie: Das Problem ansprechen, Lösungen anbieten, selbst finden und ausprobieren. Später diese Lösungen im schulischen Kontext ausprobieren, reflektieren und festigen.

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Thema: Links und Rechts

Hier zeige ich wie Du ein Spiel anpassen kannst, wenn es um das Thema Links und Rechts geht – jenachdem an welchen Punkt Dein Kind steht

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Thema: verlieren lernen

Mit Spielen kannst Du Dein Kind behutsam dahin führen, auch mal zu verlieren.

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Thema: Leseanreize

In vielen Spielen muss man Lesen, um einen Zug machen zu können. Das kannst Du flexibel nutzen, um das tägliche Lesen abwechslungsreich zu gestalten

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Weiterführende Artikel und Ressourcen

Mehr Videos findest Du in dieser youtube-Playliste. Wenn sie Dir gefallen, freue ich mich über ein „Like“. Wenn Du über neue Videos informiert werden möchtest, kannst Du den Kanal abonnieren, dann wirst Du über Neuerscheinungen informiert 🙂

Wenn Du zuhause mit Deinem Kind lernst, findest Du hier Infos, wie Du ein guter Lernpartner für Dein Kind bist.

Hier findest Du meine Beiträge für Lernspiele in Mathematik (Klasse 1 und 2) bzw. Mathematik (Klasse 3 und 4)

Wenn Dein Kind Unterstützung bei der Planung seiner Aufgaben braucht, findest Du in diesem Beitrag Tipps, wie Du es unterstützen kannst.

Wenn Du weitere Ideen zur Motivation beim Lernen suchst, findest Du hier 12 Tipps.


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