Lerntherapie Dr. Dina Beneken

Verdacht auf Dyskalkulie oder Legasthenie – Diagnose ja oder nein?

von | Mai 27, 2021 | Förderbedarf, Lesen, Motivation, Rechnen

„mein Kind hat Probleme mit dem Schreiben, Lesen, Rechnen – vielleicht hat es Legasthenie oder Dyskalkulie – braucht es eine Diagnose?“
Dies war das Thema der letzten Lernkompetenzbriefe. Ich habe es als Blogbeitrag verfügbar gemacht, da diese Frage wirklich häufig gestellt wird.

Eines vorweg: das Wort „Diagnose“ unterstellt, es handele sich um eine Krankheit. Alleine dies ist schon so ungeheuerlich, dass man die Diskussion an dieser Stelle beenden möchte. Denn in der Regel handelt es sich um Kinder, die schlicht und ergreifend mehr Schwierigkeiten als andere haben, wenn es um das schulische Basiswissen geht. 

Das ist keine Krankheit des Kindes, sondern eine des Bildungssystems. Es ist schon ziemlich krank, dass Kinder eine Diagnose benötigen, um Lesen, Schreiben oder Rechnen lernen zu dürfen. Dennoch ist es leider Realität, dass Kinder, die langsam und stockend lesen oder schreiben – oder Mathematik nicht so schnell begreifen – keine Förderung in der Schule bekommen, sondern eine Lerntherapie empfohlen wird. Ich gehe auf diesen Aspekt nicht weiter an, denn das würde den Rahmen sprengen (und auch nichts am System an sich ändern, leider). 
Ich konzentriere mich in diesem Beitrag darauf, was Deinem Kind mit Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen, jetzt hilft.

Der Artikel stammt von September 2019 und wurde im Mai 2021 überarbeitet.

Diagnose Legasthenie/ Dyskalkulie: Einfach machen?

Kann doch nicht schaden? Einfach mal ins Blaue testen? Schaut man sich in Internetforen oder Facebookgruppen um, liest man oft als schnelle Antwort auf die Frage von Eltern „Soll ich mein Kind testen lassen?“: Die Antwort:“ Ja mach mal, das kann nicht schaden“.

Um Himmels Willen! Bitte denke immer nach, bevor Du mit Deinem Kind zum Arzt gehst. Warum? Es gilt, sich einiges im Vorfeld zu überlegen. Nicht selten kommen Eltern zu mir, die sich von einer Diagnostikmühle geradezu überrannt fühlen. Denn: Eine ärztliche Diagnose ist nicht so leicht wieder rückgängig zu machen. Einmal gestellt, ist sie im System vorhanden.

Hilft meinem Kind eine Diagnose bei Legasthenie/ Dyskalkulie?

Ja, eine Diagnose „Legasthenie“ oder „Dyskalkulie“ hilft, wenn:

  • Dein Kind unter der Benotung leidet
  • eine Lerntherapie aus finanziellen Gründen nicht möglich ist
  • wenn die Schule Deinem Kind nur mit Diagnose hilft

Nein, die Diagnose „Legasthenie“ oder „Dyskalkulie hilft nicht, wenn:

  • Du wissen möchtest, wo Dein Kind gerade steht und welche Hilfe es jetzt braucht
  • wenn Dein Kind nicht besonders bewertet werden möchte (es gibt Kinder, die einen Nachteilsausgleich verweigern, weil es sie besonders herausstellt oder aus anderen Gründen)
  • Dein Kind nicht „genug leidet“ und deswegen nicht unter den §35a fällt und somit die Lerntherapie nicht gezahlt wird.
  • Du Deinem Kind jetzt akut helfen möchtest. Diagnosen dauern mitunter mehrere Monate, die ungenutzt ins Land streichen.

Achtung: Manche Kinder nehmen diese Diagnose so sehr an, dass sie aufgeben und nichts mehr tun, weil „sie ja sowieso Legastheniker sind“. 

Mein Kind hat Schwierigkeiten mit dem Rechnen/ Schreiben/ Lesen. Ist es krank?

Nein. Natürlich nicht. Probleme mit dem Schulstoff der Grundschule können die unterschiedlichsten Ursachen haben:

  • von suboptimalem Unterricht über
  • zu viel Ablenkung im Klassenzimmer oder
  • Dein Kind hat gerade andere Prioritäten oder
  • Dein Kind hat wesentlichen Stoff verpasst und kann nun nicht an diesen anknüpfen bis
  • Dein Kind braucht ein anderes Tempo als sich das Kultusministerium vorstellt.

Was kannst Du tun, wenn Du unsicher bist, ob Du Dein Kind diagnostizieren lassen möchtest?

  • einen kühlen Kopf bewahren. Solche Entscheidungen müssen nicht heute getroffen werden, Du darfst darüber solange schlafen, so lange Du möchtest.
  • Stelle Dir diese Fragen, um Dich zu sortieren:
    1. Was ändert sich für Dein Kind, wenn es eine Diagnose bekommt? Welche Diagnose „erhofft“ sich dritte Parteien?
    2. Warum wurde Dir eine Diagnostik empfohlen? Siehst Du das genauso? Willst Du es?
    3. Benötigst Du die Diagnose, um Deinem Kind zu helfen oder ginge es auch anders?
  • Wenn Du eine Legasthenie/ Dyskalkulie Diagnose anstrebst, überlege vorher folgendes:
    1. Welchen sonstigen Tests willst Du zustimmen? Möchtest Du eine umfassende Abklärung auf andere Störungsbilder (AD(H)S, Autismus, …..)? Was würde eine weitere Diagnose mit Deinem Kind machen? Welche Folgen hätte sie?
    2. Vertraust Du der testenden Stelle? Kannst Du offen mit ihnen reden? Fühlst Du Dich und Dein Kind dort gut aufgehoben?
    3. Wer bekommt die Informationen über das Ergebnis? Die Krankenkasse, die Schule, der Hausarzt? Wer soll sie bekommen, wer nicht?

Niemand kann Dich zu einer Diagnostik zwingen. Du hast die Fürsorgepflicht, Du entscheidest, ob und wenn ja wann Du welche Schritte einleitest. Nur Du. Lass Dich nicht drängen und Dir nichts einreden. Du entscheidest auch, wem Du die Ergebnisse in welcher Form zukommen lässt.

Mein Kind hat Schwierigkeiten mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen. Was hilft ihm denn wirklich?

Je früher Deinem Kind mit schulischen Schwierigkeiten geholfen wird, desto schneller kann Dein Kind aufholen.  Eine Diagnose kann dabei hilfreich sein, ist aber nicht das entscheidende Kriterium.

Entscheidend ist, dass Dein Kind das lernen kann, was es bisher verpasst hat. Hier ist der Weg ganz klar:

  1. Lernstand analysieren. Wo steht Dein Kind im Lesen, Schreiben oder Rechnen? Hat es die Vorläuferfähigkeiten ausreichend verinnerlicht? Was kann es gut?
  2. Aufgrund dieser Analyse einen Lernplan aufstellen lassen und
  3. Den Lernplan sozusagen abarbeiten.

Die einen gehen dafür lieber in die Lerntherapie, oder wie ich es lieber nenne, ins Lerntraining. Andere Kinder und Eltern ziehen es vor, zuhause nach Anleitung zu üben. Wenn Dein Kind Glück hat, arbeiten Schule, Elternhaus und Lerntherapie Hand in Hand.

Ich betreue in meiner Praxis einige Kinder ohne Diagnosen. Das ist möglich, weil mich Eltern frühzeitig ins Boot holen und wir so schnell und effektiv eingreifen können. In der Regel üben die Kinder dann ganz gezielt an einem Thema: Lesefähigkeit, Handschrift, Rechtschreibung oder Mathematik. Meine Erfahrung ist, dass gerade Kinder, die das Glück haben, von ihren Eltern zuhause unterstützt zu werden, schnelle und sichtbare Lernerfolge haben, die sie oft weiter beflügeln. 

Dein Kind braucht also vor allem einen verlässlichen Lernpartner, der weiß, was er tut. 

Welche Auswirkungen kann die Diagnose Legasthenie/ Dyskalkulie für das Kind haben?

Frage Dich: Was wird die Schule anbieten, wenn das Kind die Diagnose Legasthenie oder Dyskalkulie bekommt?

Du wünscht Dir natürlich eine Unterstützung für Dein Kind. Wenn die Schule auf eine Diagnose drängt, solltest Du folgende Fragen stellen:

  • was passiert nach der Diagnose?
  • was wird nach der Diagnose für mein Kind in der Schule anders sein als vorher?
  • Gibt es eine besondere Unterstützung, beispielsweise in Form von Förderstunden?
  • In welcher Form genau?
  • Wird Dein Kind gezielt und individuell gefördert, eine Lernstandsanalyse gemacht und darauf basierend ein Plan erstellt?
  • Ist einen Individualisierung der Hausaufgaben möglich, beispielsweise eigene Rechtschreibhausaufgaben, Lesetraining auf dem passenden Niveau, Anpassung der mathematischen Inhalte inklusive „Aufholplan“?
  • Wenn es gute Ideen gibt: Wäre dies auch ohne Diagnose möglich (Immerhin leben wir in Zeiten der Inklusion – da sollte doch das ein oder andere gehen)?

Mögliche Unterstützung für Kinder mit der Diagnose Legasthenie in der Schule

Bei Legasthenie und gleichzeitigem Vorliegen einer Drohung einer seelischen Behinderung (der sogenannte §35a) sind in der Regel folgende schulische Maßnahmen – Achtung, das ist abhängig vom Bundesland, in dem Du wohnst. Leider ist in den meisten Fällen kein besonderer Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie vorgesehen.

  • Nachteilsausgleich: Für einen Nachteilsausgleich ist in der Regel ein Kinderpsychiatrisches Gutachten erforderlich. Der Nachteilsausgleich wird beantragt und in der Klassenkonferenz genehmigt. Er wird individuell angesetzt und kann Hilfen umfassen wie:
    • Texte größer kopieren,
    • ein Arbeitsplatz vorne im Klassenzimmer,
    • Zeitzugaben bei Arbeiten,
    • vorlesen von Aufgaben,
    • und vieles mehr.

Vieles davon lässt sich auch unbürokratisch ohne Stempel umsetzen. Wenn die Schule das will – Nachfragen lohnt sich.

  • Notenschutz: bedeutet, dass die Rechtschreibleistung nicht in die Notengebung einfließt. Dies ist auf dem Zeugnis vermerkt. Wünscht man diesen Vermerk nicht, muss der Notenschutz rechtzeitig wieder aufgehoben werden. Beispielsweise möchten viele Jugendliche diesen Vermerk nicht in ihrem Abschlusszeugnis stehen haben und verzichten in der Abschlussklasse auf den Notenschutz.

Achtung! Besondere Vorsicht beim Stichwort „Zieldifferente Beschulung“
Das bedeutet, dass das Kind andere Aufgaben bekommt als seine Mitschüler und anders bewertet wird. Es läuft sozusagen neben der Klasse mit und wird meist von einer externen Sonderpädagogischen Fachkraft ein paar Stunden in der Woche im Unterricht betreut, bekommt von dieser Fachkraft einen Lernplan und arbeitet dann mit diesem Plan. Fragen, die in diesem Zusammenhang wichtig sind:
– Wer erklärt dem Kind den Stoff wenn die Fachkraft nicht da ist?
– Wer ist Ansprechpartner für das Kind und stellt sicher, dass es verstanden hat, was es tun soll?
– Kann das Kind den Stoff alleine überhaupt bearbeiten?
– Welche Lernziele gibt es?
– Achtung! Zieldifferenter Unterricht schließt den Übertritt aus. Das bedeutet, das Kind hat danach keine freie Schulwahl mehr, sondern besucht die Mittelschule.

Die entscheidende Frage ist also: Ergibt sich aus einer erfolgten Diagnose eine zusätzliche Förderung des Kindes in Deutsch/ Mathematik und wie wird diese aussehen? Geht die Schule davon aus, dass eine externe Lerntherapie stattfindet? Wenn ja, ist eine Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Schule möglich?

Der entscheidende Punkt für Dein Kind

All diese Maßnahmen können eine Hilfe sein, wenn das Kind schon sehr verzweifelt ist und die Noten seinem Selbstwert schaden. 

Allerdings verändern sie auch alle nichts an der momentanen Situation. Dein Kind benötigt Unterstützung, um das Lesen, Schreiben oder Rechnen zu lernen. Dafür braucht es:

individuellen Förderunterricht oder
eine Lerntherapie oder
passende Förderung zuhause

beziehungsweise eine beliebige Kombination.

Welche Vorteile kann eine Diagnose mit nachfolgendem Notenschutz bei Legasthenie haben?

Wenn ein Kind mit ständigem Üben nicht weiterkommt, nur noch schlechtes Feedback bekommt, dann leidet sein SelbstwertDiesen Kindern kann es helfen, den Notendruck wegzunehmen, damit sie sich in Ruhe auf das Aufholen der Lücken konzentrieren können. Es sollte in jedem Fall angestrebt werden, diese Maßnahmen nur über einen bestimmten Zeitraum einzuführen, denn:

Welche Nachteile kann eine Diagnose mit nachfolgendem Notenschutz bei Legasthenie haben?

Es kann leicht passieren, dass diese Erleichterung dazu führt, dass das Problem von schulischer Seite aus als erledigt angesehen wird. Wer ist jetzt zuständig dafür, dass das Kind diese Lücken schließt?

Auch das Kind kann Motivationsprobleme bekommen. Wie lässt sich das Kind noch motivieren, zu üben? Die Noten in der Schule kann es auch durch gezieltes Üben nicht mehr verbessern, da ja der Notenschutz dafür sorgt, dass die Rechtschreibung nicht bewertet wird. Leicht wird dann der Fokus auf andere Themen gelegt (was durchaus auch vernünftig sein kann), und die Rechtschreibthematik wird mit niedrigerer Energie angegangen. Daraus folgt zwangsläufig eine längere Förderdauer und eine größere Gefahr von „Therapiemüdigkeit“.

Die Gefahr: Diagnosen annehmen? Legastheniker sein?

Es kommt nicht selten vor, dass Kinder ihre Diagnose so annehmen, dass sie quasi nur noch daraus bestehen. „Ich bin halt Legastheniker, ich kann das einfach nicht“. „Ich bin zu blöd, ich kann kein Mathe – hab ich schriftlich“. „Sagt ja auch die Schule, deswegen muss ich dies und jenes nicht mitmachen“. Das hat auch täglich Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl. Wenn Du Pech hast, löst Du mit der vermeintlichen Erleichterung das Problem nicht, sondern verschärft es nur.

Am Beispiel Mathematik: der Unterschied zwischen einer Diagnostik und einer Lernstandsanalyse

Wenn ein neuer Schüler zu mir kommt, bringen die Eltern oft Berge von Untersuchungen und Diagnosen. Aber was weiß man denn, wenn man das genau liest? Nichts. Naja, nicht ganz.
Wir wissen: Das Kind rechnet schlechter als seine Altersgenossen. Genauer gesagt: es ist schlechter als die Gruppe, gegen die es gemessen wurde. Ich schätze, das war schon vor der Diagnostik bekannt.

Wir wissen nicht:

  • Welche Probleme hat das Kind denn nun genau beim Rechnen?
  • Was hat das Kind verstanden, was hat es auswendiggelernt?
  • Welche Basics sitzen fest, was hat es geraten?
  • Wo genau fangen die Verständnisprobleme an?

Zur Erklärung:
Angenommen, ein Rechentest fällt im Bereich „1*1“ schlecht aus. Nun muss man sich folgende fachliche Fragen stellen:

  • Hat das Kind das 1*1 grundlegend verstanden?
  • Ist dem Kind klar klar, was 4*5 eigentlich bedeutet? Wie sicher rechnet das Kind + und – Aufgaben im Bereich bis 100?
  • Wie fit war das Kind am Tag des Tests? War es emotional stabil?
  • Wie gut kam es mit der Person, die den Test durchgeführt hat, zurecht?
  • Hat das Kind die Aufgaben verstanden?

Besonders in Mathematik ist das diagnostische Interview ein mächtiges Instrument. Warum? Weil es mehr ein mathematisches Gespräch ist, als das Übliche „Rechenergebnisse hinschreiben“. Es geht dabei nicht darum, eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit zu bearbeiten, sondern darum zu verstehen, was das Kind bei dieser Aufgabe denkt. Welche Rechenstrategien verfolgt es, warum scheitert es?
Dafür muss man sich Zeit nehmen, flexibel sein und es hilft hier enorm, die Aufgaben mündlich lösen zu lassen, anstatt sie stumpf abarbeiten zu lassen (womöglich noch gegen die Zeit).

Die Förderung basiert auf dem Ergebnis der Analyse

Je nach Ergebnis der Lernstandsanalyse wird dann die Förderung aufgebaut. Es macht schlicht keinen Sinn, das 1*1 auswendig zu lernen, um eine gute Note im Test zu bekommen, wenn der Zusammenhang zur Addition nicht verstanden wurde. Dieses Wissen wäre also absolut nutzlos und auch ziemlich schnell wieder vergessen- alleine schon deshalb, weil es nicht wirklich angewendet werden kann.

Ziel ist es, die Grundlagen zu festigen und aufzubauen.

Ist eine Diagnose bei Legasthenie/ Dyskalkuliue also grundsätzlich schlecht?

Nein! Das kann man so nicht sagen. Beide Entscheidungen haben Vor- und Nachteile. Wichtig finde ich: Im Vorfeld Gedanken machen, damit man eine bewusste Entscheidung treffen kann. Denn die Frage bei allen Überlegungen diesbezüglich bleibt: Wie können wir das Kind mit Schwierigkeiten in der Schule am besten unterstützen?

Weiterführende Infos

Hier findest Du ein Video, in dem ich über Vor – und Nachteile einer Diagnostik bei Legasthenie/ Dyskalkulie spreche.

In diesem Blogbeitrag findest Du etwas über den Zusammenhang Rechtschreibung – Handschrift.

In diesem Blogartikel schreibe ich darüber, warum Rechtschreiben üben oft so zäh ist.

Hier findest Du Tipps, wie Du als Elternteil gut mit der Lehrerrolle klar kommst.

Du hast mehr Fragen zu Lernthemen?

In meiner Gruppe auf Facebook bist Du herzlich willkommen. Hier kannst Du Fragen stellen und Dich mit anderen Eltern zu Lernthemen austauschen.

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